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Die Zeche in Ahlen verändert ihr Gesicht

Um den wirtschaftlichen Strukturwandel in Ahlen zu forcieren, müssen vor allem Standorte für kleine und mittelständische Unternehmen geschaffen werden. Sie versprechen einen besonders nachhaltigen Effekt der Beschäftigungsförderung und bieten eine relativ konjunkturunabhängige wirtschaftliche Tragfähigkeit. Die angebliche Gegensätzlichkeit des produktiven und des tertiären Beschäftigungssektors wird an solchen Standorten aufgehoben. Soweit die Gebäude es zulassen, lautet die Devise: Alles unter einem Dach, möglichst vielfältig und unterschiedlich.


Alte aufgegebene Zechen sind hierfür ideale Standorte mit geeigneten Gebäuden und Flächen sowie Räumen für Werkstatt-, Lager-, Freizeit- und Büronutzung. Sie lassen etwas Neues in alten Stätten der Arbeit entstehen und vermitteln eine unverwechselbare Ausstrahlung. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, die frühere Schachtanlage I/II des Bergwerks Westfalen in Ahlen einer neuen Nutzung zuzuführen. Kleinteiliges, verlässliches Handeln und passgenaue Lösungen für Betriebe sind jetzt gefragt, die Zeiten der mächtigen Schwerindustrie sind an diesem Standort passé. Diese Chance wird mit dem Starterprojekt, dem Umbau des Gebäudekomplexes von Lohnhalle/Kaue ergriffen. Die Stadt Ahlen beteiligt sich aktiv - finanziell und strukturell - an den Um- und Aufbauarbeiten auf der Zeche. Sie ist alleiniger Gesellschafter der Projektgesellschaft.




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  • ©2006 Projektgesellschaft Zeche Westfalen