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Grubenlüfter wird zum Shim-Sham, Lok-Schuppen zur Markthalle und ein großer Biergarten - großeVeränderung im hinteren, südlichen Teil der Zeche

Weit fortgeschritten ist die Entwicklung im südlichen Teil des Zechengeländes. Die Ahlener Investoren Christiane Meyer und Klaus Thiesing von der neu gegründeten Firma Eventa Zeche Westfalen haben viel vor und sind voller Vorfreude.

Das Lüftergebäude wird umgebaut zu dem Restaurant Shim Sham, "mit internationaler, sehr gut-bürgerlicher Küche", wie Christiane Meyer betont. Besonders beeindruckend ist der Eingangsbereich durch die prägnante gelbe Esse, dem "Trichter und das ehemalige Schaufelrad "mit Blick nach oben, auf das Wetter", ergänzt Klaus Thiesing. Auch die neu eingezogene Galerie bereichert das unter Denkmalschutz stehende Ensemble und schafft so Raum für angedachte 110 Sitzplätze, frei nach dem Motto "dining und dancing, also gut essen und tanzen".

Welch ein Motto für einen alten "Malocherstandort". Bei allen Veränderungen merkt der Besucher gleich mit welcher baulichen Liebe zum Detail und auch zum Denkmalschutz die Investoren vorgehen. "Wir wollen den Charakter der Gebäude erkennbar erhalten, das ist das besondere Flair", sind sich beide einig.

 

Der Lok-Schuppen verändert sich zu einer Veranstaltungs- und Markthalle für bis zu 100 Personen und befindet sich im baulichen Endspurt. "Die erste Veranstaltung soll schon am 20.06.2017 stattfinden, wir wollen das unbedingt schaffen", gibt sich Klaus Thiesing, der als Eigentümer auch als Bauleiter fungiert, entschlossen. Die lichtdurchflutete Halle wirkt sehr leicht und ansprechend. "Es fehlt noch der Tanzboden", pflichtet Christian Meyer bei, denn es soll sich auch eine Tanzschule zu vorzugsweise Tänzen aus den 20er und 30er, wie Lindy Hop und Balboa geben.

 

Zwischen den Gebäuden entsteht ein großer Biergarten mit vielen Sitzplätzen, sogar die große Aussenbühne steht schon. Das Ziel ist es die vielen Radfahrer, die über das Zechengelände fahren mit einem gastronomischen Angebot anzusprechen, aber auch besondere Zielgruppen wie Biker werden gezielt angesprochen künftig auf der alten Zeche Station zu machen.

 

Alle Veränderungen werden den südlichen Teil der Zeche ein neues Gesicht geben, eine große Investition in den Freizeitstandort mit dem Schwerpunkt "dining und dancing".

 

Ahlen, 08.06.2017







Der Lok-Schuppen

Der Lok-Schuppen ist das Gebäude, das von der neuen Westfalenpromenade aus betrachtet, eine besondere Ausstrahlung hat. Das ebenerdige Gebäude fügt sich nahtlos an den Fuß- und Radweg, das Tonnendach bildet das besondere Kennzeichen. Eine neue Nutzung könnte im gastronomischen Bereich angesiedelt sein, auch eine Wohnnutzung in Form von Lofts wären vorstellbar, aber wohl an dem Gewerbestandort leider nicht zu realisieren. Oder wie wäre es mit einer Driving-Ranch, oder eine Oldtimer-Garage wie anderenorts schon häufiger verwirklicht.
Der Lok-Schuppen wurde verkauft und soll neu genutzt werden.









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