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Daten und Fakten zum Bergwerk Zeche Westfalen

 

Stand: Januar 2013



Einwohner Ahlen im Jahre 1909 -   9.700
                         im Jahre 1995 - 54.000

1909 - Abteufung durch die Bergwerksgesellschaft Westphalen                          

1912 - Erstellung der Fördergerüste   
            Endteufe Schacht 1        1.087 m
            Endteufe Schacht 2        1.071 m
August 1912 - erste Förderung Schacht 1

März 1913 -    erste Kohleverschickung von 300 Zentnern
Mai 1913 -      erste Förderung Schacht 2         

01.09.1914 - Personalbestand:        1.561 Mitarbeiter

Fertigstellung der Zechengebäude:    1913 – 1918
Entstehung der Bergarbeiterkolonie:  1911 – 1924

Verwertbare Jahresförderung im Jahr 1996:  2.403.930 t
Durchschnittliche Tagesförderung:                9.934 t

Mitarbeiter am 31.12.1996
Arbeiter unter Tage                     1.681
Arbeiter über Tage                         598
Angestellte unter Tage                   245
Angestellte über Tage                    260
Gesamtzahl                                2.784

Länge des Streckennetzes               58 km
Länge der Hauptförderbänder          13 km
Größe des Grubenfeldes                  48,4 km2
Tiefe der Hauptfördersohle          1.035 m

11.11.1991:  Beschluss der Bonner Kohlerunde zur Verringerung der Kohleförderung, Beschluss der RAG zur Schließung der Zeche Westfalen für 1999


30.06.2000:  letzte Schicht - Schließung des Bergwerkes
Mitarbeiter ca. 2.200



Nachnutzung zu einem Gewerbe- und Landschaftspark


1996
:  Bildung eines Arbeitskreises unter Beteiligung der LEG zur Folgenutzung des Bergwerkstandortes

2000:  Beschluss zur Aufstellung eines Rahmenplanes


03.05.2001:  ein 500-jähriges Hochwasser überflutet Zeche und Teile der Kolonie

2003:  Zuwendungsbescheid „Starterprojekt“  und Infrastrukturmaßnahmen, Übernahme von Teilflächen in den Grundstücksfonds NRW

2004:  Gründung der städtischen Projektgesellschaft Westfalen mbH - Zweck der Gesellschaft: wirtschaftliche Nachnutzung des Geländes Betrieb, Verwaltung, Vermarktung

2004 – 2006:  Umbau des Starterprojektes – Gewerbezentrum Lohnhalle/Waschkaue 7.200 qm Büro-, Werkstatt- und Freizeitfläche, im Jahre 2012 mit 17 Mietern voll vermietet

2004:  Übernahme der vermarktbaren Gebäude durch die LEG – NRW, ab 2011 NRW – Urban
Regionale 2004 – Ausstellung „Natur nach Maß“ - Maschinenzentrale

2008:  Gründung Förderverein Fördertürme - im Rahmen des Vereins: Initiativkreis für Denkmalpflege, Stadterhaltung und Stadtbildpflege in Ahlen e.V.

2009:  Errichtung der Grün- und Industriefuge mit Fuß- und Radweg

2010:  Umbau der Lampenstube von Fa. Fliesen Bendik

2011:  Umbau des Kesselhauses von der Fa. Aupers-Schlosserei

2011/2: Umbau der  ehemaligen Werkstätten
- alte Schreinerei  durch Fa. Elektro Benning
- alte Walzenwerkstatt durch Fa. Scholdra
- alte Schmiede durch  Fa. Weriflex und Projektgesellschaft Westfalen mbH

2012:  Übernahme der Industrie- und Grünfuge durch die Stadt Ahlen

2012/3:  Umbau der  alten  Elektrowerkstatt durch Fa. Tischlerei Bertram


unter Denkmalschutz stehende Gebäude:
Lohnhalle/Waschkaue, Lampenstube, Werkstätten, Maschinenzentrale, Kesselhaus, Fördertürme Schacht 1 und Schacht 2 mit Friktionsgebäude, Maschinenzentrale, Versandgebäude, Grubenlüfter

  • Impressum
  • ©2006 Projektgesellschaft Zeche Westfalen