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18.09.17 13:31

Familienbesuch der Feuerwehr Enniger auf der Zeche

Volles Haus in der Maschinenzentrale, denn die Freiwillige Feuerwehr Enniger besuchte mit ihren Familien die ehemalige Zeche Westfalen. Das Wetter spielte mit und so fuhr eine gut 50 - köpfige Gruppe mit dem Fahrrad nach Ahlen und absolvierte ein mehrstündiges Besuchsprogramm. Nach dem Ankommen gab es für alle Teilnehmer erst einmal in der Maschinenzentrale selbstorganisiert zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Das Organisationsteam um Patrick Strätker hatte alles mit dem Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen mbH Hermann Huerkamp detailliert vorbereitet. "Wir hatten bei gutem Wetter einen tollen Ausflug, der allen Spaß gemacht hat," so Strätkers Fazit.

Hermann Huerkamp erläuterte die Entstehung, die Geschichte der Zeche Westfalen und die Nachnutzung seit Zechenschließung im Jahre 2000. Heute haben sich 25 Firmen auf das Zechengelände neu angesiedelt aber trotzdem kann man die alten Strukturen des Bergbau noch gut erkennen. Die Maschinenzentrale, die noch im Original vorhanden ist, wurde besichtigt, einige Wagemutigen stiegen auf den 40 m hohen Förderturm Schacht 1 und genossen bei klarer Sicht die gute Aussicht in die Region. Natürlich wurden die Lohnhalle und Waschkaue mit der Soccerkaue und dem Kletterbetrieb Big Wall ebenfalls in Augenschein genommen. Einen besonderen Höhepunkt bildete dann der Kontakt zur Grubenwehr beim Bergbautraditionsverein und die Besichtigung des ehemaligen Übungshauses. Die Teilnehmer hatten aufgrund ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuerwehr in Enniger viele Fragen, die alle zur Zufriedenheit beantwortet werden konnten. Hermann Huerkamp lobte dann auch die Gruppe, die sehr aktiv einige Stunden auf der Zeche verbracht hatte und sicherlich als Ausflugsziel die nahliegende ehemalige Zeche immer mal wieder ansteuern wird.

 


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