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04.05.20 11:03

Die Folie ist drauf, es kann beginnen

85 Jahre Stahl werden nun wieder auf Hochglanz gebracht. Die in den Mitte der 1930 Jahren erbaute Zechenbahnbrücke wird neuer Bestand des Radwegskonzept der Zeche Westfalen. Auch 20 Jahre nach der Schließung des Bergwerkes zeigt sich die Brücke in einem guten Zustand. Seit Mitte der 1930 Jahren verbindet der 50 Tonnenkoloss das Ufer zum ehemaligen Pütt. Viele Tonnen Kohle wurden über diese Brücke zum Hafen in Uentrop transportiert. Nun soll die Brücke einen neuen Anstrich bekommen und deshalb steht seit ein paar Tagen eine Leichtbauhalle aus einem Gerüst und Gitterfolie über der Brücke.

 

Aber es gibt nicht nur einen neuen Anstrich, erst einmal müssen auch die alten Schraubbolzen entfernt werden. Die alte typische grüne Schicht auf der Püttbrücke enthält Blei-Mennige, das war damals bei Langzeit-Anstrichen so üblich. Für diese Arbeit gibt es eine wichtige Regel: Nichts soll in die Umwelt gelangen. Daher wir eine Paste zur Ablösung der Altfahrbe aufgetragen und danach gesandstrahlt.

 

Vor dem anschließenden Neuanstrich müssen dann noch die Geländer auf die richtige Höhe gebracht werden, damit der Radverkehr anlaufen kann. Ein erfreulicher Aspekt bei dieser Sanierung ist, dass sich die Kosten nach einer neuen Kalkulation von 350 000 Euro auf 180 000 Euro reduziert und man da durch knapp die Hälfte einspart. „Das Zechengelände wird somit für Radfahrer besser angebunden und weiter aufgewertet“, so Hermann Huerkamp Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen mbH.

 

Wenn alles nach Plan läuft, soll es am 13. Juli 2020 Pedale voraus heißen und die Brücke wird freigegeben.

 

Quelle:WN

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