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Städtische Rahmenplanung für das Bergwerk Westfalen

Im Sommer 1996 wird ein Arbeitskreis „Westfalen I/II“ in Form einer Public-Private-Partnership eingerichtet, der die Flächen des Schachtes I/II, der Osthalde und des Schachtes III bearbeitete. Die RAG Aktiengesellschaft als Eigentümerin der Zeche, die Landesentwicklungsgesellschaft NRW, die Stadt Ahlen und als Moderatorin die Entwicklungsagentur Östliches Ruhrgebiet (EWA) sind vertreten. Das Stadtteilbüro, als Koordinationsstelle für die bewohnerorientierte Stadtteilerneuerung, ist ebenfalls dabei. Für die Folgenutzungsplanung des Standortes werden Gebäudesubstanzen bewertet und ein wirtschaftliches Entwicklungskonzept zur Bewertung von städtischen und regionalen  Wirtschaftsentwicklungsdaten erarbeitet. Die Ergebnisse fließen in die Rahmenplanung „Zeche Westfalen“ ein, der im November 2002 beschlossen wird.

Das sog. "Starterprojekt" ist Anlass für die Gründung der Projektgesellschaft Westfalen mbH.

Das Land NRW bewilligte das Projekt mit der Auflage, dass die Eigenmittel von Dritten aufgebracht werden müssen. Mit der Mittelstandsinitiative Ahlen (MIA) wird eine Projektgesellschaft zur Trägerschaft gegründet, die die genannten Projektziele inhaltlich verfolgt. Die Stadt Ahlen fungiert als Fördermittelempfänger und ist für die Einhaltung der Förderziele verantwortlich. Das wirtschaftliche Risiko der Gesellschaft liegt bei der MIA, die den Eigenanteil trägt.

Im November 2004 wird mit den Umnutzungsarbeiten am Objekt begonnen, im Mai 2005 wird die Projektgesellschaft Westfalen Eigentümerin des Grundstückes. Der Umbau wird im September 2006 abgeschlossen, seitdem ist das neue Gewerbezentrum Lohnhalle/Waschkaue am Markt.

Interesse innerhalb Ahlens

Nicht nur (inter-)nationale und regionale Unternehmen und Interessenten setzen sich mit dem Thema Zeche Westfalen auseinander. Auch die heimische Bevölkerung beschäftigt sich mit dem Neuaufbau des einstigen Ahlener Wirtschaftsgiganten Bergbau.

So verfasste jüngst ein Schüler des Städtischen Gymnasiums Ahlen, Hasan Uslu, eine Facharbeit zur Geschichte und Zukunft des Bergbaugeländes.
Die 22seitige Arbeit kann hier als Pdf heruntergeladen werden.






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