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25.09.18 08:20

Rock am Schacht feiert „50 Jahre 1968“ in der Lohnhalle

Das Jahr 1968 hatte große Auswirkungen auf das damalige Gesellschaftssystem. In mehreren Veranstaltungen wurde 50 Jahre danach in vielen Bereichen dokumentatisch, künstlerisch und politisch die Bedeutung für die heutige Zeit erarbeitet. 1968 war vor allem für Musikerinnen und Musikern ein Jahr, in dem die Anfang der 1960er Jahre entstandenen Musikformen, Beat und Rock, weiter entwickelt wurden und das ein Experimentierfeld freigab, aus dem vielfältige neue Strömungen entstanden.

Die seit 10 Jahren aktive Musikerinitiative „Rock am Schacht“ hat in Ihrem Jubiläumsjahr auch eine Veranstaltung vorgesehen, die das Jahr 1968 in den Fokus nimmt. Dabei wird natürlich die Musik eine große Rolle spielen. Aber auch Informationen über das Jahr 1968 und hier speziell in Ahlen sollen einen Raum finden. So wird Bernd Herrmann an diesem Abend in Form einer Powerpoint-Präsentation über die internationalen politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der 68-Bewegung berichten. In einem Zeitzeugengespräch will Axel Ronig von Paul Wulle erfahren, wie aus seiner Sicht das Jahr 1968 in Ahlen war und welche Auswirkungen es auf ihn persönlich hatte.

Musikalisch geht es am Freitag, 05.10.2018 um 20:00 Uhr mit drei Mitgliedern der Gruppe „Roots“ los. Man könnte über jeden der Akteure Günter Knipping, Jörg Wolf und Ludger Eckel Geschichten schreiben, in denen eine ganze Reihe bekannter Ahlener Bandnamen vorkommen. Damals wurde im Kolpinghaus und Kettlerhaus gespielt und bei Mutti Graf beim Schlussball der Tanzschule. Den Schwerpunkt ihres Beitrags legen sie in ihren dreistimmigen Gesang, den sie immer gern einsetzen. Songs der Beatles, von Crosby, Stills and Nash, den Flying Pickets u.a. werden einen schönen Einstieg in den Abend ermöglichen.

Die Band „Algy’s Heirs“ hat schon immer Songs gespielt, die eng mit der 68er-Zeit in Zusammenhang stehen. So gehören Songs von Cream, Eric Clapton, Jimi Hendrix, Fleetwood Mac, John Mayall, Jim Morrison und den Rolling Stones zum Standardrepertoire der Band. Bernd Herrmann, Leadsänger von Algy’s Heirs ist 1968 als 16-jähriger durch London und Südengland getrampt und hat dabei das ganze Feeling dieser Zeit als Jugendlicher aufgesogen. „Das hat mich gerade musikalisch entscheidend geprägt. Ich habe bei dieser Tour Peter Green mit Fleetwood Mac live gehen und das hat meine musikalische Vorliebe für den britischen Blues maßgeblich beeinflusst“, erinnert er sich. Seine Mitmucker sind Michael Neckenig (Gitarre), Werner Koblentz (Bass) und der Drummer Volkmar Schuster.

„Blumenmädchen“ und „Jesuslatschenträger“ werden im Finale bestimmt auch dabei sein, denn SMOKE will die Beatclub-Zeiten wieder aufleben lassen. Nach Klängen der Lords, Kinks, Troggs usw. soll mitgesungen und getanzt werden. Spaß und Wiedererkennungswert sind die beste Medizin, um einen unvergesslichen Abend zu erleben, sagen die Mannen um Sänger Axel Ronig und bringen dabei ihre eigenen Interpretationen in die Songs von Gestern. Das Repertoire von SMOKE, getreu des Wahlspruchs „Oldies für Oldies“ ist passend und so quält Jupp Steffens die Gitarre fast so wie Carlos Santana. Bassist Wolfgang Brand, Rhythmusgitarrist Peter Feldhaus und Drummer Hansi Hartings sorgen für die solide Grundlage der Stimmung, die man für einen ausgelassene Nacht benötigt. Veranstalter der Reihe ist wie immer das Stadtteilforum Süd/Ost e.V. - Stadtteilbüro.

 


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