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20.09.07 12:26

Fachtagung "Energie- Ressource- Frieden" der Mia

Wasser ist Leben, Wasser erhält Leben

Mia fordert neues Bewusstsein der Menschen mit dem zu sorglosen Umgang mit der Ressource Wasser

Neue Denkweisen und Technische Innovationen können Reserven erhalten und Konflikte in naher Zukunft verhindern, denn ohne Wasser existiert kein Leben auf der Erde. Dies wurde auf der mehrstündigen Fachtagung „Energie- Ressource- Frieden“ am 18. September auf der Zeche Westfalen deutlich. Zwei Träger des alternativen Nobelpreises Sulak Sivaraska aus Thailand und Patt Mooney aus Kanada sowie Fachexperten aus Unternehmen (mia und intaqua) berichteten in interessanten Vorträgen über ihre  Erfahrungen, über Trends und Bewusstseinsbildung. Prof.  Ralf Otterpohl, Lehrender an der Technischen Universität Hamburg zeigte, welche Möglichkeiten sich bieten, anders mit Wasser umzugehen und in welche Richtung sich die Zukunft entwickeln wird. Der Klimawandel, die Erosion der Böden, Phosphatkrisen, der Mangel an technischem und nichttechnischem Wissen und die politischen Bedingungen sind Folgen der Wasserknappheit und der Bodenunfruchtbarkeit. Ralf Otterpohl berichtete über neue ressourceneffiziente Wassersysteme im Jahre 2050. Trockensysteme, Urin- Trenn- und Schwarzwassersysteme sind zukünftig zu nennen. Anhand von verschiedenen Projekten aus der Ukraine, Äthiopien und Japan wird deutlich, wie Energiemengen eingespart werden können. In diesen Ländern werden Technologien eingesetzt um Kosten in Hotelanlagen und Krankenhäusern einzusparen. Loo Loop process (high- tech) und dry toilet systems (low- tech) garantieren sicheres Trinkwasser. Sulak Sivaraska (Alternativer Nobelpreisträger aus Thailand) stellte in seinem Vortrag den buddhistischen Ansatz vor. Durch spirituelle „Ermächtigungen“ sollen neue Denkweisen vermittelt werden. Pat Mooney (Alternativer Nobelpreisträger aus Kanada) kritisierte in seinem Vortrag „Wir haben uns in den vergangenen 100 Jahren das Problem der Wasserknappheit selbst geschaffen“. Ulrich Braun, Experte aus dem Unternehmen Intaqua AG, fordert die Abkoppelung der Toilettenanlagen vom Wasserhaushalt. Im Rahmen des gemeinsamen Veranstaltungszyklus endete in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Deutschen Stiftung Friedensforschung, der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt sowie der Right Livelihood Award Foundation die Regionalveranstaltung. Veranstalter waren die MIA Projekt KG und die greenAcademy.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.mia-itc.de
www.intaqua.de
www.greenuniversity.de
www.isfm.de


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